Tuesday, July 3, 2007
Ronda
Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch beschauliche Bergdörfer, durch Sepentinen, gelangten wir schließlich nach Ronda. Ein sehr hübsches kleinesn Städtchen, berühmt für seine Brücke aus dem 18. Jahrhundert, die sich über eine fast 100m hohe Schlucht über den Fluß Tejo spannt. Die Schlucht ist so tief, dass man mit einer normalen Digicam Schwierigkeiten hat, bis zum Grund zu fotografieren. Ansonsten ist es leider sehr touristisch - wer typisch andalusisch = tapas essen möchtem sollte das lieber auf dem Weg hierher oder zurück an die Küste tun, am besten unterwegs in kleinen, unscheinbaren Restaurants. Die sind meist sehr sauber und gemütlich, und bieten landestypische Küche, die von der Wirtin oder dem Wirt selbst frisch zubereitet wird. Keine Berührungsängste: auch wenn du kein Wort Spanisch sprichst - mit Händen und Füßen klappts immer - und oft kann man auch in die Töpfe schauen, und dann etwas auswählen. Nach dem Ausflu nach Ronda machten wir auf dem Weg zurück ins Hotel einen Abstecher nach Marbella - schlimm schlimm schlimm, wenn man nicht auf Massentourismus steht. Eine Bettenburg an der nächsten, es ist wirklich grausig. Nach etwa 1 Stunde Spaziergang über die Strandpromenade waren wir uns einig - gut, dass wir in Nerja sind, und nicht hier...
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